Pimp your HP Notebook Teil 1

Auch wenn mein neues Notebook mehr oder weniger “state-of-the-art” ist, lässt sich da doch noch einiges mehr rausholen.

Ein Mehr an Laufzeit ist z.B. durch “Undervolting” möglich. D.h. die Spannung des Prozessors wird bis auf das äußerste Minimum reduziert, womit Leistungsaufnahme und Temperatur sinken.

Gerade Penryn-Prozessoren, wie der T9300, erlauben deutlich geringere Spannungen als die Default-Einstellungen vorgeben.

Eine sehr gute Anleitung zum Undervolting findet sich hier:

http://www.overclock.net/laptops-notebook-computers/308654-undervolt-laptop-guide-intel-c2d-t7500.html

Im Normalbetrieb bei 1h Vollast zeigte HWMonitor bei mir eine Temperatur von 78° an. Bei maximaler Geschwindigkeit (ca. 2.5 GHz / 12x) wurde der Prozessor hier mit 1.1375V versorgt. Diese Spannung konnte ich um sagenhafte 0.175 V auf 0.9625 Volt reduzieren. Erst bei 0.95V kam es zu Abstürzen. Bei Vollast mit 0.9625V steigt die Temperatur gerade mal noch auf ein Maximum von 65°. Ein Temperaturunterschied von 13° ist schon recht beachtlich! Ob die angezeigten Temperaturen wirklich stimmen, kann ich nicht sagen. Andere Tools zeigen andere Temperaturen an. Die Differenz ist jedoch immer messbar.

Es lohnt sich, bei einem neuen Notebook das ganze mit dem vorinstallierten Windows zu testen, denn unter Linux wird das schon etwas schwieriger. Hier ist wohl zumindest ein Kernel-Patch notwendig. Aber wenn meine 320’er Platte endlich da ist, kann ich auch das testen.

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Posted in | Posted on 26 Jun 2008 18:12by Tobi | no comments

My new working horse...

Nach langem Hin- und Herüberlegens wegen eines neuen Notebooks, bin ich letztendlich bei HP gelandet. Ein Thinkpad wäre mir lieber gewesen, aber die viel zu hohen europäischen Preise und die Tatsache, das ich mir das Notebook hier nicht in meiner Wunschausstattung wie im US-Shop zusammenstellen kann, haben mich davon Abstand nehmen lassen.

Mein neues Arbeitspferd ist damit ein HP8510p mit folgenden Parametern:

  • T9300 Intel Core Duo
  • WSXGA+ (1680 x 1050)
  • 2 GB RAM
  • 160 GB HDD
  • Intel WLAN (n-Draft)
  • ATI HD2600 Grafikkarte
  • 4 * USB, IEEE, PC-CARD (kein Express!), SD /SmartCard, HDMI (!)
  • 8-Zellen-Akku
  • XP Professional vorinstalliert (leider keine Installations-CD) + Vista Business beiliegend

Der erste Eindruck: Das Notebook macht einen sehr soliden Eindruck. Das matte Display ist ausrechend hell und auch Outdoor-geeignet (bei deaktiviertem Licht-Sensor und voller Helligkeit). Die Tastatur ist recht angenehm, auch das Touchpad und dessen Tasten. Nur der blaue “G-Punkt” sitzt IMHO zu tief um vernünftig damit zu arbeiten. Der Fingeabdruck-Scanner ist wie bei den meisten Notebooks Nonsens - kann man bequem im BIOS deaktivieren.

Das WLAN hat im Vergleich zu meiner alten Dlink-Karte eine deutlich bessere Reichweite.

Beim Lüfter hatte ich Bedenken, da man viel darüber liest, dass die HP-Notebooks diesen recht schnell anschmeißen. Im Normalbetrieb läuft er jedoch so gut wie nie und ist auch ansonsten relativ dezent. Mit etwas Fine-Tuning lässt sich das sogar noch optimieren - mehr dazu später!

Mit WLAN und Webbrowser hält eine Akku-Ladung 3,5 - 4 Stunden.

Bisher hab ich nur XP drauf. Sobald meine 320’er Platte eintrudelt, werde ich auf Linux wechseln.

Ach ja - um den Preis nicht zu vergessen: 1350 Euro (Modell GB967EA) - gibt es hier und da sogar schon etwas billiger. Bestellt habe ich bei zur48.de - Montag Mittag bestellt und Dienstag Nachmittag geliefert (Nachnahme) - und das ohne 24-Stunden-Aufschlag oder ähnliches!

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Posted in | Posted on 26 Jun 2008 11:51by Tobi | no comments